KLT-Codes sind Barcodes und 2D-Codes. Wenn diese auf den Tags nicht lesbar sind, wird es unnötig teuer. Obwohl Sie horizontale Strichcodes und 2D-Codes für Ihre Thermotransfer- oder Thermodirekt-Drucker generiert und ausgedruckt haben, kann Ihr Kunde / Ihr Dienstleister diese gut aussehenden Codes nicht erfassen. KLT-Codes sind Barcodes und 2D-Codes, die im Gegensatz zum klassische Strichcode eingemessen werden.

Diese KLT-Code st nicht lesbar

Diese KLT-Code ist nicht lesbar

Ein für das menschliche Auge gut aussehender 2-dimensionaler Code muss noch lange nicht lesbar sein. Dagegen können für das menschliche Auge schlecht aussehende KLT-Codes im Gegensatz von den Scannern hervorragend gelesen werden.

Wenn 2-dimensionaler Codes unlesbar sind, liegt es häufig an mindestens einer Komponente. Sehr häufig erlebt unser Support, dass neben dem einen Grund (Drucker falsch gewählt) auch weitere Fehlerquellen zu keinem guten Ergebnis führen (Kombination aus unpassendem  Etikettenmaterial und / oder falschen Einstellungen).

Wenn die KLT-Codes als Grafik zum Drucker übermittelt und gedehnt wurden, sind die Ursachen der Unlesbarkeit häufig im Verhältnis der schwarzen zu den weißen Feldern zu suchen. Fast immer werden die physikalischen Eigenschaften ignoriert. Wenn unsere Technik die Drucker einstellt und die Lesbarkeit garantieren soll, werden an der Near-Edge-Hardware nicht nur Geschwindigkeit und Etikettenmaterial eingestellt, sondern das ein gutes Ergebnis entsteht, indem Druckfolien und Etiketten eingemessen und aufeinander eingestellt werden.

KLT drucken WMV-Format MP4-Format
Diese KLT-Code ist verschmiert und unlesbar

Diese KLT-Code ist verschmiert und unlesbar

Die Lösung zu lesbaren 1D- und 2D-Codes auf KLT und VDA-Labels besteht aus diesen Komponenten:

  • Near-Edge-Thermaldrucker für KLT- und VDA-Label
  • SD-13X Tags für Near-Edge-Thermaldrucker
  • SD200 Druckfolien für KLT- und VDA-Label
  • Ausmessen der richtigen Druckgeschwindigkeit und des Schwärzungsgrads

Mit unseren feinen Justage-Geräten wird die Druckausgabe so fein eingestellt, dass empfindliche Scanner Ihre Codes lesen.

Der Unterschied zum klassischen Thermotransfer-Drucker ist bei manchem Near-Edge-Thermaldrucker der Memory-Effekt.

Durch die optimale Abstimmung der Transferfolie auf das zu bedruckende Material und die variable Einstellung der Andruckstärke des Druckkopfes erzielen Sie ein dauerhaft beständiges und hochwertiges Druckbild. Near-Edge-Thermaldrucker drucken mit ausgewählter Media abriebfest und beständig gegen zahlreichen Chemikalien.

Die Erklärung ist einfach. Beim Thermodruck müssen die Dioden nach einem schwarzen Strich beim Druck von weißen Feldern ganz schnell abkühlen. Weil die Masse aber nicht so schnell abkühlen kann, kommt es zu Schlieren, die sich in die weißen Felder hineinziehen. Der Near-Edge-Thermaldrucker merkt sich die Restwärme vom vorherigen Punkt / Strich und steuert beim nächsten Druck nur noch so wenig Hitze nach, dass die Folien-Beschichtung auf das Medium übertragen wird.

KLT-Code ist kantig und lesbar

KLT-Code ist kantig und lesbar

Kommt als nächster Punkt eine weiße Stelle, wird die kalte Folie zur Kühlung der Diode verwandt. Das wiederum hat zur Folge, dass keine Schlieren entstehen, somit die Kanten gerade sind. Weil nur immer das Bischen an Energie = Wärme zum Druck in den Dioden aufgefüllt wird, sind die Drucker auch Sparsam im Energie-Verbrauch.

Darum wählen die Experten Near-Edge-Drucker mit Memory-Effekt, sowie hochwertige Etiketten und Druckfolien, welche das notwendige, sehr schnelle Abkühlen der einzelnen Dioden unterstützen.

Ein wenig Hintergrunds-Wissen zum besseren Verständnis:

KLT-Codes unter der Lupe

Beim Druck der 1- und 2-dimensionaler Codes und horizontaler Linien, die quer zur Laufrichtung gedruckt wurden, kommt es aus den physikalischen Gründen immer wieder zu Problemen beim Einlesen.

Wenn Sie die KLT-Codes, welche mit einem Thermotransfer- oder Thermodirekt-Drucker erstellt wurden, unter der Lupe betrachten, sehen Sie kein klares Profil, sondern die einzelnen Ausdrucke sind verwischt.

Die Erklärung ist einfach. Beim Thermodruck müssen die Dioden nach einem schwarzen Strich beim Druck von weißen Feldern ganz schnell abkühlen. Weil die Masse aber nicht so schnell abkühlen kann, kommt es zu Schlieren, die sich in die weißen Felder hineinziehen. Darum wählen die Experten als Hardware die Near-Edge-Technologie sowie zum Druck SD-13XEtiketten und SD200-Druckfolien, welche das notwendige, sehr schnelle Abkühlen der einzelnen Dioden unterstützen.

SD-13X und SD200 sind die Voraussetzung für eine bessere Lesbarkeit Ihrer 2D-Codes

Die Schlierenbildung während des Drucks kann zwar durch die Minderung der Geschwindigkeit verbessert werden. Noch bessere Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie als Etikettenmaterial das spezielle Standard SD-13X in der Kombination mit der Thermotransferfolie SD200 wählen.

SD-13X ist ein Standard-Papier mit einer besonders glatten Oberfläche, was Ihnen zusätzlich den wirtschaftlichen Vorteil bringt, dass es die Druckköpfe schont. SD-13X erhalten Sie in zahlreichen Formaten und Sonderformaten, mit Kleber und als Tag.

Mit SD200 erhalten Sie eine Standard-Thermotransferfolie, die beim Druckprozess schneller abkühlt. Die Farbpartikel erstarren sofort, wodurch sich die Schlierenbildung verringert. Die Druckfolie verringert zusätzlich den Abrieb am Druckkopf. Die Folie schon den Druckkopf, egal ob Sie mit 203, 300 oder 600 dpi drucken.

Infos zum Druck von 2D-Codes

Als 2D-Codes werden 2-dimensionale Verschlüsselungen bezeichnet, die aus Strichen, Punkten und Lücken besteht. Striche und Punkte verfügen über verschiedene Breiten, wobei der Kontrast sehr kräftig sein muss.  Verschlüsselt der klassische Barcode (ein-dimensionaler Code = 1D-Code) die Daten nur mittels Striche, die in einer Richtung verlaufen, verfügt der 2-dimensionale Code über eine vertikale und horizontale Dimension.

In Produktion und Logistik werden die KLT-Codes überwiegend im Thermodirekt- oder Thermotransfer-Druckverfahren erstellt. Diese Drucker verfügen über eine Druckleiste (Druckkopf), die je nach Auflösung 12 Druckpunkte (= Dot oder Dioden) je Millimeter beinhaltet. Die feinste Linie, die Sie drucken können, hat die Breite von 1 Dot. Der Druck von 1,3 oder 1.5 Dot funktioniert beim Thermodrucker also nicht – sondern nur 1 Dot oder 2 Dot.

KLT-Codes = 2-dimensionale Codes beim Thermodruck nicht zoomen.

Das Verhältnis der weißen und schwarzen Linien beim Barcode wird Ratio genannt. Beim Druck von Barcodes müssen die weißen und schwarzen Striche in einem genauen Verhältnis zueinander stehen. Das Breitenverhältnis zwischen schmalen und breiten Balken ist genormt und liegt nach Norm zwischen 1 : 1,8 bis 1 : 3,4 (normalerweise soll nur 1 : 2,0 bis 1 : 3,0 verwendet werden. Der größere Bereich sind erlaubte Toleranzen).

Es gibt sowohl Codes mit 1 oder 2 Dot Breite als auch solche, die aus mehren Parallelstrichen bestehen. Auch ein 2-dimensionaler Code darf nicht gezoomt werden. Wenn Sie also die Codes als Grafiken zum Drucker sen, werden die Codes automatisch gezoomt, was bei den komprimierten Feldern zu massiven Problemen führt.

Für das menschliche Auge sieht der Barcode gut aus – nicht jedoch für den Scanner.

Werden zum Druck mit dem Thermodrucker die zu druckenden Barcodes mit einem Zoom „gedehnt“, kommt es zwangsläufig zu Fehlern. Die Dotbreite wird somit auf Faktor 1,1 oder mehr erweitert. Mit dem Thermodrucker können Sie nicht 1,1 Dot drucken, sondern nur mit 1 oder 2 Dot Breite. Wird dieses missachtet, entstehen sofort Fehler in der Lesbarkeit.

Near-Edge-Thermaldrucker PCL5e-Ausgaben

Near-Edge-Thermaldrucker können sowohl Endlosmaterial von der Rolle, als auch z-gefaltetes Material verarbeiten. Mit hoher Geschwindigkeit bedrucken Sie KLT- und VDA-Labels, Typenschilder aus Kunststoff-Materialien oder Papier / Karton und Aufkleber (Etiketten auch Bapperl oder Klebchen genannt).

Near-Edge-Thermaldrucker sind ausgereifte Logistik- und Industriedrucker.

Ob Mindesthaltbarkeits-Daten, 2D-Codes auf KLT und VDA-Label, Warenanhänger, Kunststoff-Tags, Chemie-Etiketten, Preisschilder und mehr – jede Ihrer Druckaufgaben können mit diesen Drucksystemen realisiert werden. Selbstverständlich können Sie die Systeme auch als Thermodirektdrucker für kurzlebige Druckergebnisse einsetzen.

Mit dem modularen Konzept setzen Sie das austauschbare Zubehör je nach Bedarf ein. Die Drucker erhalten Sie mit einer Druckauflösung von 300 dpi. Klare Druckbilder, insbesondere bei Piktogrammen und Barcodes, werden Ihre hohen Erwartungen erfüllen. Je nach gewähltem Schrifttyp können auch Schriften mit nur 6 Punkt Größe ausgeben. Die Thermodrucker eignen sich insbesondere für den schnellen A4-Druck mit bis zu 60 A4-Hochkant-Seiten pro Minute. Je nach Anforderung Ihrer Druckausgabe verändern Sie die Druckgeschwindigkeit des Drucksystems variabel stufenweise bis zu 12 Zoll pro Sekunde (ca. 300 mm).

Durch die Foliensparfunktion macht die Near-Edge-Thermaldrucker extrem sparsam im Verbrauch der Druckfolien. Die Foliensparautomatik der Solid-Familie sorgen für eine intelligente Nutzung der Folie. Schon ab 6 mm unbedruckter Fläche in Laufrichtung stoppt Sparautomatik die Druckfolie und schiebt das Etikettenmaterial weiter. So reduzieren Sie Ihre Kosten.

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