Barcode-Druckinfos zum Gartenzaun-Barcode und Leiter-Barcode. Gartenzaun-Barcodes werden in Laufrichtung gedruckt. Die Druckdioden werden oben heiß und kühlen erst zum Schluss der Linie wieder ab. Das schont den Druckkopf. Gartenzaun-Balkencodes haben daher unter der Lupe betrachtet kein Profil sondern die einzelnen Balken verfügen über glatte Ränder.

Gartenzaun-Barcodes können schneller gedruckt werden. Da beim Druck des Gartenzaun-Strichcode die jeweiligen Dioden heiß werden und erst am Ende des Strichs wieder abkühlen müssen, kann der Drucker mit voller Geschwindigkeit drucken. Das spart bei jedem Barcode Zeit und somit Kosten.

Vertikaler Barcode mit glatten Rändern

Vertikaler Barcode mit glatten Rändern

Wichtige Barcode-Druckinfos: Gartenzaun-Barcode werden in Laufrichtung gedruckt – Leiter-Barcode (Striche sind quer zur Laufrichtung)

Weil beim Leiter-Barcode alle den Barcode betreffenden Dioden in der Druckleiste nach dem Druck eines schwarzen Balkens sofort wieder abkühlen und sofort für den nächsten Balken wieder erhitzt werden, kann es zu Ungenauigkeiten kommen. Speziell dann, wenn z. B. Staub vor der Druckleiste ein ständiges Abkühlen verhindert. Die einzelnen Balken-Ränder sind nicht glatt sondern zeigen ein schwarzes Profil. Um so höher die Geschwindigkeit, um so mehr sind die Linien ausgefranst, was die Lesbarkeit verschlechtert.

Beim Druck des Leiter-Barcode kommt es aus den physikalischen Gründen immer wieder zu Leseproblemen. Die Genauigkeit kann zwar durch die Minderung der Geschwindigkeit verbessert werden, doch sind Sie gut beraten, wenn Sie die Laufrichtung beim Barcode-Druck beachten..

Die besten Barcode-Qualitäten bekommen Sie beim Thermodirekt- und Thermotransfer-Druck, wenn Sie alle Barcodes in Laufrichtung drucken.

zum Vergleich: zu schnell gedruckter Barcode horizontal mit Flat-Head-Drucker gedruckt

zum Vergleich: zu schnell gedruckter Barcode horizontal mit Flat-Head-Drucker gedruckt

Wenn Sie über eine Druckerbeschaffung nachdenken, denken Sie bitte zuerst über die Druckrichtung des Barcodes nach. Statt auf einem Etikett einen Leiter-Barcode zu drucken, empfehlen wir Ihnen den Gartenzaun-Barcode, der in Laufrichtung gedruckt wird.

Wichtige Barcode-Druckinfos: Achten Sie beim Strichcode mit dem Thermodrucker immer auf die Druckrichtung.

Der Barcode wird auch häufig Strichcode oder Balkencode genannt. Ein für das menschliche Auge gut aussehender Barcode muss noch lange nicht lesbar sein. Dagegen kann ein für unser Empfinden schlecht aussehender Barcode vielleicht von Barcode-Scannern hervorragend gelesen werden. Woran liegt das?

Um am Arbeitsplatz Barcodes auf Etiketten zu drucken, werden meistens Thermodirektdrucker und Thermotransferdrucker eingesetzt. Diese Drucker verfügen über eine Druckleiste (Druckkopf), die je nach Auflösung 8, 12, 16 oder 24 Druckpunkte (= Dot oder Dioden) je Millimeter beinhaltet.

Gartenzaun-Barcode

Barcode-Druckinfos: Die Gartenzaun-Druckrichtung in Laufrichtung

Die feinste Linie beim Barcode, die Sie drucken können, hat die Breite von 1 Dot. Der Druck von 1,3 oder 1.5 Dot funktioniert beim Thermodrucker also nicht – sondern nur 1 Dot oder 2 Dot.

 

Das Verhältnis der weißen und schwarzen Linien beim Barcode wird Ratio genannt. Beim Druck von Barcodes müssen die weißen und schwarzen Striche in einem genauen Verhältnis zueinander stehen. Das Breitenverhältnis zwischen schmalen und breiten Balken ist genormt und liegt nach Norm zwischen 1 : 1,8 bis 1 : 3,4 (normalerweise soll nur 1 : 2,0 bis 1 : 3,0 verwendet werden. Der größere Bereich sind erlaubte Toleranzen). Mehrstrichbreitencodes haben üblicherweise Balkenbreiten, die sich um je ein Modul erhöhen. Auch muss vor und nach dem Code ein Feld frei bleiben − die so genannte Ruhezone − um den Code einwandfrei dekodieren zu können.

Es gibt sowohl 1-D-Strichcodearten mit 2 Strichbreiten als auch solche mit mehr Strichbreiten.

Werden zum Druck mit dem Thermodrucker die zu druckenden Barcodes mit einem Zoom „gedehnt“, kommt es zwangsläufig zu Fehlern. Die Dotbreite wird somit auf Faktor 1,1 oder mehr erweitert. Mit dem Thermodrucker können Sie aber 1,1 Dot sondern nur 1 oder 2 Dot drucken. Der Ratio und die Auflösung des Thermodrucker sind miteinander verknüpft. Wird dieses mißachtet, entstehen sofort Fehler in der Lesbarkeit. Für das meschliche Auge sieht der Barcode gut aus – nicht jedoch für den Scanner.

Bevor Sie mit dem Barcode-Druck beginnen, achten Sie sich bitte auf den Ratio.

Der Barcode sollte auch eine gewisse Mindesthöhe haben, die teilweise genormt ist.

hochauflösender Barcode-Druck

Barcode-Infos: Strichcodes müssen stets lesbar sein

Barcodes müssen stets lesbar sein. Ein unlesbarer Barcode hat sein Ziel verfehlt. Dafür kann neben den vorstehenden Fehlerquellen auch die Druckrichtung die Ursache sein.

Barcode-Druckrichtung. Die richtige Barcode-Druckrichtung ist für die Wirtschaftlichkeit sowie für die anschließende Erfassung wichtig. Welcher Barcode ist besser? Leiter-Barcode oder Gartenzaun-Barcode?

In der Barcode-Druckrichtung spricht man gerne vom Leiter-Barcode mit waagerechten Strichen und vom Gartenzaun-Barcode mit Strichen, die in der Druckrichtung gedruckt wurden.

Haben Sie einen Leiter-Barcode auf Ihren Etiketten, kann es zu erheblichen Lesefehlern in der Barcode-Erfassung kommen. Das ist nicht nur störend, sondern hält auch auf. Nicht lesbare Barcodes werden alle manuell erfasst. Durch die händische Eingabe kann es zu weiteren Fehlern kommen.

Barcode horizontal gedruckt mit Near-Edge-Drucker

Barcode horizontal gedruckt mit Near-Edge-Drucker

Barcodes drucken – der richtige Aufbau eines Strichcodes: Ein Barcode besteht aus parallelen, sich abwechselnden dunklen Strichen und hellen Lücken. Die Informationen sind entweder nur in den Linien, meistens aber auch in den Lücken enthalten. Lücken und Striche werden als (Barcode-) Elemente bezeichnet.

Das schmalste Element ist ein Modul; die Breite eines Modul ist die Modulbreite. Die Breite der anderen Elemente wird in der Regel als ein mehrfaches der Modulbreite angegeben. Vor und hinter einem Barcode befinden sich die hellen Ruhezonen. Ihre Breite ist mindestens die 10-fache Modulbreite bzw. 2,5 mm.

Das erste Zeichen eines Barcodes ist immer ein eindeutiges Startzeichen, das letzte Zeichen ist ein Stopp-Zeichen. Anhand dieser Zeichen kann außerdem der Barcodetyp und die Lage des Barcodes erkannt werden.

Die einzelnen Zeichen eines Barcodes werden durch eine eindeutige Folge von verschieden breiten Elementen definiert. Es gibt vor allem Codes mit zwei verschiedenen und Codes mit vier verschiedenen Elementbreiten.

breiteBarcodes - breite Etiketten per Thermodruck

Barcodes – breite Etiketten per Thermodruck

Wichtige Barcode-Druckinfos zum sicheren Lesen von Strichcodes

Ein Barcode kann selbstüberprüfend sein. Das heißt, dass z.B. anhand der Anzahl der gelesenen breiten und schmalen Elemente pro Zeichen erkannt werden kann, ob das Zeichen richtig erkannt wurde. Viele Barcodes bieten die Möglichkeit, eine Prüfziffer hinzuzufügen. In der Regel können Scanner so programmiert werden, dass beim Lesen die Prüfziffer berechnet und die gelesenen Daten daraufhin überprüft werden. Prüfziffern bieten den besten Weg, die Lesesicherheit zu erhöhen. Sie sollten grundsätzlich bei numerischen Codes verwendet werden. Entscheidend dazu sind Druckqualität, Größe und Kontrast.

Wichtige Barcode-Druckinfos zu Druckqualität, Größe und Kontrast beim Strichcode-Druck.

Je geringer die Größe eines Barcodes, desto höher sind die Anforderungen an Drucker und Scanner. Man unterscheidet u.a. zwischen Codes verschiedener Dichten:

Barcodes - der Kontrast ist sehr wichtig

Barcode-Druckinfos: der Kontrast ist sehr wichtig

Große Dichte [High Density], mit Modulbreiten von 0,19 mm bis 0,24 mm,
Mittlere Dichte [Medium Density], mit Modulbreiten von 0,24 mm bis 0,30 mm,

 

Ausdruck von High-Density-Codes. Der Ausdruck von High-Density-Codes oder noch kleineren Ultra-High-Density- Codes erfordert hohe Druckqualitäten, wie sie nur im Fotosatz, bzw. mit Thermotransferdrucker / Thermodirektdrucker oder Laserdrucker mit entsprechend hoher Auflösung erreicht wird. Der Ausdruck von Codes mit geringer Dichte ist hingegen auch mit Matrixdruckern möglich. In jedem Fall hängt die Lesbarkeit noch vom verwendeten Barcode selbst ab.

Wichtige Barcode-Druckinfos zum Kontrast beim Strichcode-Druck.

Der Kontrast, also der Helligkeitsabstand zwischen Strichen und Lücken, spielt ebenfalls eine große

Barcodes - der Kontrast ist sehr wichtig

Barcode-Druckinfos: der Kontrast ist sehr wichtig

Rolle bei der Frage der Lesbarkeit. Probleme können sich hier mit farbigen Codes, aber auch mit ausgeblichenen oder verwitterten Ausdrucken ergeben. DerBarcodes drucken ist kostengünstig Kontrast ist immer relativ zur Wellenlänge des vom Scanner verwendeten Lichts zu sehen („Farbe“ des Scannerlichts). Grundsätzlich erhöhen die Druckqualität und der Kontrast die Lesesicherheit des Barcodes!

 

Es gibt verschiedene Barcodearten:
Im Handel: GS1- 8 und GS1- 13,
Handel und Logistik : GS1- 128,
Medizin : Codabar, 2 aus 5
Industrie : 2 aus 5, Code 39, Code 128.

Man wählt einen Barcode nach den Anforderungen aus, wobei u.a. folgende Fragen bedacht werden sollten:

Was soll codiert werden (Inhalt)?
Wie soll codiert werden?
Wie groß kann der Barcode gedruckt werden?
Wie sicher soll der Barcode sein?
Auf welchem Medium wird der Barcode ausgegeben?
Wie wird der Barcode gelesen? Barcode-Druck beim EAN13 ist ganz einfach.
Wie beständig muß der Barcode sein?

Vertikaler Barcode mit glatten Rändern

Vertikaler Barcode mit glatten Rändern

Kennwert der Informationsdichte: Breite einer Ziffer bei einer Modulbreite von 0,5mm und einem Druckverhältnis von 1 : 3.

Kurze Vorstellung der gängigsten Barcodetypen:
GS1-8 / GS1-13 Numerischer Vierbereiten-Code
Darstellbare Zeichen: 0 – 9.
Darstellung: Jedes Zeichen hat die 11-fache Modulbreite.
Informationsdichte: hoch
Besonderheiten: Es stehen 10 verschiedene Größen zur Verfügung (definiert).
Die offizielle GS1- (Europäische ArtikelNummer) wirdMan wählt einen Barcode nach den Anforderungen aus von der CCG (Centrale für Coorganisation) in Köln vergeben und verwaltet.
Codabar Numerischer Zweibreiten-Code mit 6 zusätzlichen Sonderzeichen

Darstellbare Zeichen: 0 – 9,+, -, :, /, ., $.
Darstellung: Jedes Zeichen wird mit 7 Elementen (4 Striche, 3 Lücken) dargestellt,Die Lücke zwischen den einzelnen Zeichen enthält keine Information.
Informationsdichte: niedrig. (6mm – 7mm)
Druckverhältnis: 1 : 2,25 bis 1 : 3.
Besonderheiten: Es stehen vier verschiedene Start-/Stopzeichen zur Verfügung (A, B, C, D).
Code 2 of 5 Standard Numerischer Zweibreiten-Code

Darstellbare Zeichen: 0 – 9.
Darstellung: Jedes Zeichen wird mit 5 Strichen (2 breiten und 3 schmalen) dargestellt. Die Lücken tragen keine Informationen.
Informationsdichte: niedrig. (7mm)
Druckverhältnis: 1 : 2 bis 1 : 3.
Besonderheiten: „Anspruchslos“, daher sind große Drucktoleranzen möglich.
Code 2 of 5 interleaved Numerischer Zweibreiten-Code Druckqualität, Größe und Kontrast beim Barcode-Druck.

Darstellbare Zeichen: 0 – 9.
Darstellung: Jedes Zeichen wird mit 5 Elementen (2 breiten und 3 schmalen) dargestellt: Das erste Zeichen aus Strichen, das zweite nur aus Lücken, das dritte wieder aus Strichen usw. Das erste Element des zweiten Zeichens (Lücke) steht unmittelbar hinter dem ersten Strich des ersten Zeichens, die Zeichen sind ‚ineinander geschoben‘. So ist nur eine gerade Anzahl Zeichen darstellbar.
Informationsdichte: hoch. (9mm / 2 = 4,5mm)
Druckverhältnis: 1 : 2 bis 1 : 3.
Besonderheiten: Start- und Stop-Zeichen bestehen aus nur zwei Elementen, daher Gefahr von Fehl- bzw. Teillesungen. Vorbeugung: Prüfziffer und/oder feste Codelänge beim Scannen sowie mehrfache Codeüberprüfungen. Sonst sehr unanfällig und sicher.
Code 39 Alphanumerischer Zweibreiten-Code

Darstellbare Zeichen: 0 – 9, A – Z, $, -, +, /, ., %, , .
Darstellung: Jedes Zeichen besteht aus 9 Elementen: 5 Striche und 4 Lücken, 3 breit und 6 schmal.
Informationsdichte: niedrig. (8 mm)
Druckverhältnis: 1 : 2 bis 1 : 3.
Besonderheiten: Alphanumerisch, es können 26 (Groß-)Buchstaben dargestellt werden. Über Zeichenkombinationen können weitere Zeichen dargestellt werden.
Code 128 Alphanumerischer Vierbreiten-Code

Darstellbare Zeichen: Voller ASCII-Zeichensatz (über 3 Zeichensatztabellen, die mit speziellen Zeichen ausgewählt werden können).
Darstellung: Jedes Zeichen besteht aus 3 Strichen und 3 Lücken in vier verschiedenen Breiten (1- bis 4-fache Modulbreite) mit einer Gesamtbreite von 11 Modulen.
Informationsdichte: relativ hoch (5,5 mm)
Besonderheiten: Kann den gesamten ASCII-Zeichensatz nur mittels dreier Zeichentabellen darstellen. Sonderzeichen und Startzeichen steuern die Auswahl der Tabellen. Eine Mischung innerhalb eines Codes ist möglich. So sind auch Umlaute darstellbar.
Benötigt stets eine Prüfziffer.
GS1- 128  mit spezieller Startzeichenkombination.

IDENTjet D4, die für diesen Drucker sprechen

.

IDENTjet-Druckerfamilie – die Alternative im Etikettendruck

.

 

DRUCKER-ETIKETTENDRUCKER.DE

 wo es jeden Drucker zum kleinsten Preis gibt

Gerne erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen

HOTLINE: +49 5205 71751

Mail: sales@drucker-etikettendrucker.de

Gerne beantworten wir Ihre Fragen

* = Pflichtfelder (werden zur Bearbeitung benötigt)
  • Erst wenn Sie alles besprochen haben, sind Sie 100%ig sicher, dass Sie auch alles bedacht haben.

    Gerne beantworten unsere Spezialisten kostenlos und unverbindlich Ihre Fragen

  • Damit Sie den bestmöglichen Service erhalten, erteilen Sie mit einem Punkt Ihr Einverständnis, dass wir Informationen über Ihren Besuch mit sogenannten Cookies speichern dürfen.
  • Spezielle Support-Fragen werden häufig von der SASS Datentechnik AG beantwortet. Wenn Sie damit einverstanden sind, setzen Sie bitte einen Punkt

DRUCKER-ETIKETTENDRUCKER.DE

HOTLINE: +49 5205 71751

Mail: sales@drucker-etikettendrucker.de

Weitere Infos erhalten Sie auf der Seite der  SASS Datentechnik AG  

Barcode-Druckinfos